<rss xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" version="2.0"><channel><title>Fiori musicali</title><description>&#xAB;Fiori musicali&#xBB; &#x2013; ein Blumenstrauss f&#xFC;r Liebhaberinnen und Liebhaber Alter Musik: Weltliche und geistliche Musik vom zehnten bis ins 19. Jahrhundert, von den gregorianischen Ges&#xE4;ngen bis zur Musik der Romantik. &#xAB;Fiori musicali&#xBB; bringt eine abwechslungsreiche Auswahl aus dem grossen CD-Angebot sowie hin und wieder Konzertaufnahmen von DRS 2, die die Alte-Musik-Szene Schweiz widerspiegeln. &#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;</description><link>http://www.drs.ch/lib/mehr_infos_zur_sendung/index.php?sg_id=10000189</link><language>de</language><lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 01:09:05 +0200</lastBuildDate><generator>Schweizer Radio DRS</generator><webMaster>webmaster@drs.ch</webMaster><copyright>Copyright: Schweizer Radio DRS, siehe auch http://www.drs.ch/www/de/drs/agb.html</copyright><ttl>15</ttl><itunes:author>Schweizer Radio DRS</itunes:author><itunes:subtitle>Fiori musicali</itunes:subtitle><itunes:summary>&#xAB;Fiori musicali&#xBB; &#x2013; ein Blumenstrauss f&#xFC;r Liebhaberinnen und Liebhaber Alter Musik: Weltliche und geistliche Musik vom zehnten bis ins 19. 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Kein Wunder, dass Gesamtdarstellungen dieser Epoche in letzter Zeit rar waren. Der Z&#xFC;rcher Musikwissenschafter Laurenz L&#xFC;tteken hat nun eine neue Darstellung der Renaissancemusik gewagt.&#xA0; In der Spezialausgabe der &#xAB;Fiori musicali&#xBB; spricht Laurenz L&#xFC;tteken mit Roland W&#xE4;chter &#xFC;ber seine neue Darstellung. </description><enclosure url="http://pod.drs.ch/mp3/fiori-musicali/fiori-musicali_201205142357_10220995.mp3" length="87509786" type="audio/mpeg"/><guid>http://pod.drs.ch/mp3/fiori-musicali/fiori-musicali_201205142357_10220995.mp3</guid><itunes:author>Schweizer Radio DRS</itunes:author><itunes:subtitle>Musik der Renaissance, neu dargestellt</itunes:subtitle><itunes:summary>200 Jahre Renaissancemusik: Eine Musik von erstaunlicher Vielfalt, aber auch mit vielf&#xE4;ltigen Problemen. Kein Wunder, dass Gesamtdarstellungen dieser Epoche in letzter Zeit rar waren. 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Ausserdem haben junge Komponistinnen unserer Zeit als Hommage an Hildegard neue Vesper-Antiphonen geschrieben: Saskia Bladt, Wu Na und Stephanie Haensler.&#xAB;Es wird gesagt, dass Du zum Himmel emporgehoben wirst, dass Dir vieles offenbart wurde, dass Du grossartige Schriften hervorbringst und eine neue Art des Gesanges entdeckst.&#xBB;In wenigen S&#xE4;tzen fasst Magister Odo von Paris 1148 zusammen, was f&#xFC;r Hildegard von Bingen auch heute noch gilt: Schon zu Lebzeiten wird sie als Vision&#xE4;rin und vielseitige Autorin wichtiger B&#xFC;cher anerkannt. Doch als Komponistin? Damit hat es etwas gedauert; lange wurde sie entweder als dilettantisch oder dann als exzentrisch abqualifiziert. Hildegard wird 1098 in Bermersheim bei Mainz als zehntes Kind einer adligen Familie geboren; bereits als Kind hat sie Visionen. Im Alter von acht wird sie Novizin, mit f&#xFC;nfzehn Nonne des benediktinischen Nonnenklosters St. Disibod auf dem Disibodenberg bei Bingen am Rhein; es ist einem ebenfalls dort gelegenen M&#xE4;nnerkloster unterstellt. 1136 stirbt die &#xC4;btissin des Klosters, Jutta von Spanheim, und Hildegard wird ihre Nachfolgerin. Als Hildegard dreiundvierzig Jahre alt ist, wird sie in einer Vision aufgefordert, ihre vision&#xE4;ren Erlebnisse aufzuschreiben. Ihre ersten Schriften finden die Aufmerksamkeit des einflussreichen Abtes Bernhard von Clairvaux und von Papst Eugen III., und sie best&#xE4;tigen Hildegard als Prophetin und Mystikerin. Mit Hildegards wachsendem Ruhm w&#xE4;chst auch das Kloster, so dass Hildegard gegen den Widerstand der M&#xF6;nche auf dem nahen Rupertsberg ein neues Kloster gr&#xFC;ndet, dem sp&#xE4;ter die &#xDC;bernahme eines weiteren Klosters in Eibingen folgt. 1151 vollendet Hildegard ihr erstes Visionen-Buch Scivias und schreibt zwei Werke zur Heilkunde, Physica und Causae et curae, in denen sich vor allem auch ihr Interesse f&#xFC;r die Natur dokumentiert. Es folgen weitere B&#xFC;cher und Schriften zu verschiedensten Themen, darunter Lingua ignota &#xFC;ber eine Geheimsprache. Die Werke entstehen unter Mitarbeit ihrer Sekret&#xE4;re Volmar und Wibert. Zwischen 1150 und 1160 legt Hildegard eine Sammlung mit ihren poetisch-musikalischen Werken an, die Symphonia harmoniae celestium revelationum (Symphonie der Harmonie der himmlischen Offenbarungen). Sowohl die lyrischen Texte wie die einstimmige Musik will Hildegard in ihren Visionen empfangen haben; sie betont, sie habe niemals eine Neume (Note) oder irgendwelchen Gesang gelernt. Hinter dieser und ihrer analogen Aussage, sie sei indocta (ungelehrt), steht ein Topos, der sich in dieser Zeit immer wieder findet. Hildegard bekam als Frau zwar keine schulm&#xE4;ssig-scholastische Bildung, sie d&#xFC;rfte als Adlige aber durchaus eine standesgem&#xE4;sse Erziehung genossen haben, zu der auch Musik geh&#xF6;rte. Ob der Topos im &#xFC;brigen mehr eine Demutsgeste darstellt oder mehr den Stolz &#xFC;ber das Erreichte herausstreicht, bleibe einmal dahingestellt.Die Symphonia enth&#xE4;lt 77 Kompositionen: Antiphonen, Responsorien, Hymnen, Sequenzen, einige Einzelst&#xFC;cke f&#xFC;r die Messe sowie, in einer zweiten Abschrift, das Mysterienspiel Ordo virtutum. Ihre Bildsprache stammt vor allem aus den Psalmen und dem Hohen Lied des Alten Testaments, der sprachliche Duktus ist frei und unregelm&#xE4;ssig; Versmass und Reim verwendet Hildegard nie. Die Melodien sind oft gekennzeichnet von grossen Spr&#xFC;ngen, ausladenden Melismen und einer f&#xFC;r die damalige Zeit &#xAB;regelwidrigen&#xBB; Handhabung der Tonalit&#xE4;t. Eine h&#xF6;chst individuelle Verbindung von Text und Musik. Das Forum Alte Musik Z&#xFC;rich hat unter Vermittlung von Isabel Mundry junge Komponistinnen eingeladen, f&#xFC;r die rekonstruierte Vesper von Ars choralis Coeln eine der Antiphonen neu zu komponieren, als Hommage an die erste grosse Komponistin der europ&#xE4;ischen Musik. Aufgef&#xFC;hrt werden am Konzert des Festivals alte Musik die Antiphonen von drei&#xA0;Studierenden der Z&#xFC;rcher Hochschule der K&#xFC;nste.</description><enclosure url="http://pod.drs.ch/mp3/fiori-musicali/fiori-musicali_201205072357_10219792.mp3" length="93458599" type="audio/mpeg"/><guid>http://pod.drs.ch/mp3/fiori-musicali/fiori-musicali_201205072357_10219792.mp3</guid><itunes:author>Schweizer Radio DRS</itunes:author><itunes:subtitle>Hildegard von Bingen: Marienvesper</itunes:subtitle><itunes:summary>Das Vokalensemble ARS CHORALIS COELN demonstriert, wie eine feierliche Vesper im Kloster der Hildegard von Bingen geklungen haben mag. 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Jahrhunderts. Und das in der Schweiz ans&#xE4;ssige Ensemble Peregrina l&#xE4;sst die Ges&#xE4;nge aus den mittelalterlichen Klarissinnenkl&#xF6;stern neu aufleben.</description><enclosure url="http://pod.drs.ch/mp3/fiori-musicali/fiori-musicali_201204232357_10217936.mp3" length="86931330" type="audio/mpeg"/><guid>http://pod.drs.ch/mp3/fiori-musicali/fiori-musicali_201204232357_10217936.mp3</guid><itunes:author>Schweizer Radio DRS</itunes:author><itunes:subtitle>Alte Musik aus Polen</itunes:subtitle><itunes:summary>Es sind nicht mehr nur polnische Musikerinnen und Musiker, die sich f&#xFC;r die fr&#xFC;he Musiktradition ihres Landes interessieren: Der Franzose Etienne Meyer etwa entdeckt die h&#xF6;fische Musik des 17. Jahrhunderts. 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